Familiendaten der
Paul Wolfgang Merkelschen Familienstiftung Nürnberg
Dr. phil. Anton Rée
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Name Anton Rée Titel Dr. phil. Geburt 9 Nov 1815 Hamburg
Geschlecht männlich Beruf Hamburg
Direktor der "Stiftungsschule von 1815". Er war Reformpädagoge und Politiker Tod 13 Jan 1891 Hamburg
Personen-Kennung I63237 Paul Wolfgang Merkel Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2012
Vater Berend Isac Rée, geb. 21 Aug 1785, Fredericia
gest. 19 Jan 1865, Hamburg
(Alter 79 Jahre)Mutter Hanna Nathanson, geb. 21 Mrz 1787, Altona
gest. 23 Feb 1875, Hamburg
(Alter 87 Jahre)Eheschließung Fredericia
Familien-Kennung F28070 Familienblatt | Familientafel
Familie 1 
Henriette Löwenthal, geb. 22 Nov 1810, Lissa
gest. 8 März 1860, Hamburg
(Alter 49 Jahre)Eheschließung 18 Aug 1841 Typ: Ehe Kinder 1. Meta Rée, geb. 3 Nov 1844, Hamburg
gest. 21 Feb 1871, Hamburg
(Alter 26 Jahre)Familien-Kennung F28129 Familienblatt | Familientafel Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2012
Familie 2 
Emma Howard, geb. 1828, Melbourne, York
gest. 1911, London
(Alter 83 Jahre)Familien-Kennung F28130 Familienblatt | Familientafel Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2012
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Fotos 
1815-1891 Anton Rée
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Notizen - siehe auch "Anton Rée" bei Wikipedia
- Der Sohn eines jüdischen Bankiers (welcher zeitweise Hofbankier des dänischen Königs war) wurde von Privatlehrern erzogen und studierte anschließend an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel Philosophie.
Anschließend arbeitete er über 50 Jahre als Lehrer und dann als Direktor an der Israelitischen Freischule, der späteren Stiftungsschule am Hopfenmarkt in der Hamburger Altstadt, welche auf seine Initiative hin in eine konfessionsübergreifende Grundschule umgewandelt wurde. Rées Bestreben war es, in Hamburg ein allen Kindern unabhängig von Religionszugehörigkeit und sozialer Herkunft offenes Grundschulwesen zu etablieren, was u.a. auf Grund der Aktivitäten Rées in Hamburg zur Einführung der allgemeinen Schulpflicht 1871 führte.
Rée wurde 1848 in die Hamburger Konstituante gewählt, er gehörte neben Gabriel Riesser, mit dem er eng zusammenarbeitete, zu den wichtigsten Verfechtern der Jüdische Emanzipation. Bei den ersten Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft erlangte Rée 1859 ein Mandat. Er war bis 1871 Mitglied der Bürgerschaft. Von 1867 bis 1870 gehörte Rée den Reichstag des Norddeutschen Bundes an. Von 1881 bis 1884 war er Mitglied des Reichstages und vertrat den dritten Hamburger Wahlkreis.
